Neue Internetseite online

Zukunft heißt erinnern

30.11.2020 | Widerstands 1933-1945 in Hannover: www.zukunft-heisst-erinnern.de Die Internetseite zeigt auf interaktiven Stadtplänen 50 Orte der Verfolgung und des Widerstands während der NS-Diktatur in der Mitte Hannovers. Vier Rundgänge verbinden Stätten der rassistischen Verfolgung von Juden und Sinti, fu?hren zu Plätzen und Gebäuden der bedeutenden Arbeiterbewegung Hannovers, nennen Museen, Ämter und Behörden als Profiteure von Raub und finanzieller Ausplu?nderung:

•    Jüdisches Leben in Hannover
•    Verfolgung der Sinti
•    Arbeiterbewegung und Widerstand
•    Finanzraub – Kunstraub

Der Rundgang Arbeiterbewegung und Widerstand führt zu Stolpersteinen für verfolgte KPD-Mitglieder und Gewerkschafter, zu einem Versammlungsort der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschland SAP unter der Leitung Otto Brenners, zu Klagesmarkt und altem Gewerkschaftshaus an der Goseriede, zum Kurt-Schumacher-Haus der SPD in der Odeonstraße und zum ehemaligen Gerichtsgefängnis am Raschplatz, in dem viele Mitglieder des Arbeiterwiderstands inhaftiert waren.
Erinnerungsarbeit bleibt wichtig: Um so mehr angesichts des Anwachsens und der offenen Äußerung von Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit, der Verharmlosung der deutschen Diktatur und des Völkermords zum bloßen „Vogelschiss“ (Alexander Gauland, AfD) in 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Nationalgeschichte. Und wenn sich heute Corona-Leugner gelbe Judensterne anstecken oder mit dem Widerstand gegen Hitler gleichsetzen, ist das eine ungeheure Verhöhnung der ehemaligen Opfer von Zuchthaus, KZ-Haft und Gestapo-Morden.
Die Arbeit der Redaktion ist ehrenamtlich. Träger des Projekts sind der Stadtjugendring Hannover e.V. und das Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover e.V.

Die IG Metall Hannover ist Mitglied im Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover e.V.

Aktuelles
...