Internationaler Tag gegen Rassismus

IG Metall führt in Hannoveraner Betrieben Aktionen gegen Rassismus durch.

22.03.2019 | Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März, hat die IG Metall Hannover Aktionen in mehreren Betrieben durchgeführt. Mit den Aktivitäten wurde ein Zeichen für Respekt und gegen Rassismus in Betrieb und Gesellschaft gesetzt. Die Aktionen fanden im Rahmen der Kampagne „Respekt - Kein Platz für Rassismus“ statt und sind Teil von gewerkschaftlichen Aktionen im gesamten Bundesgebiet.

„Mit den Aktionen zum 21. März, dem internationalen Tag gegen Rassismus machen wir in den Betrieben deutlich, dass Respekt, Toleranz und Solidarität die Werte sind, wofür wir als Gewerkschaften stehen. Rassismus löst keine sozialen Probleme, sondern führt zu Hass und Gewalt. Die jüngsten Anschläge in Christchurch verdeutlichen, die Notwendigkeit für Gleichberechtigung und Solidarität aufzustehen.“ So Dirk Schulze Erster Bevollmächtigter, IG Metall Hannover.

Bei MTU Maintenance GmbH Langenhagen haben Betriebsräte und Gewerkschafter gemeinsam mit Arbeitgebervertretern symbolisch Respekt-Schilder am Werkstor angebracht, um zu verdeutlichen, dass kein Platz für Rassismus im Betrieb ist und Respekt zu den gemeinsamen Werten gehört.

Bei KraussMaffei Berstorff gab es eine Fotoaktion während der Betriebsversammlung, an der sich die Belegschaft, der Betriebsrat, die IG Metall und die Geschäftsführung beteiligten um gemeinsam ein Zeichen zu setzen.

Bei Aventics in Laatzen gab es eine Aktion des Betriebsrates und der Vertrauensleute mit Transparent vor dem Betrieb.

Bei Komatsu Germany stand der 21.März unter dem Motto „Komatsu ist Bunt“. IG Metall, Betriebsrat und Geschäftsleitung verteilten gemeinsam Informationsmaterial und führten am Werkstor gemeinsame Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen.

Hintergrund zum internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März:
Der 21. März als internationaler Tag gegen Rassismus geht zurück auf das "Massaker von Sharpeville" im Jahr 1960. Während einer Demonstration gegen die Apartheidgesetze in der südafrikanischen Stadt eskalierte die Situation: Polizisten schossen in die Menge und töteten 69 Menschen, mindestens 180 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Sechs Jahre später riefen die Vereinten Nationen den 21. März zum Gedenktag aus. An diesem Tag soll seitdem nicht nur der Opfer von damals gedacht werden, auch Aktionen gegen Rassendiskriminierung sollen gefördert und gegen Rassismus mobilisiert werden.


Information zur Kampagne „Respekt – Kein Platz für Rassismus“ finden Sie unter www.respekt.tv

 

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