Der Arbeitskreis Behindertenpolitik

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Artikel 3 (Auszug)

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. ...

(3) ... Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

 

Für uns, die IG Metall, ist die selbstbestimmte Teilhabe von Behinderten an der Gesellschaft und im Berufsleben das oberste Ziel. Wir, die Schwerbehindertenvertretungen in den Betrieben,  haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Teilhabe für schwerbehinderte Menschen in den Betrieben zu etablieren. Auf der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen wollen wir gemeinsam mit Betriebsräten und der IG Metall entsprechende Regelungen durchsetzen. Den schwerbehinderten Menschen stehen wir zuallererst helfend und beratend zur Seite. Damit die gleichberechtigte Einbeziehung von Beschäftigten mit einer Behinderung gelingt, sind allerdings alle betrieblichen Akteure gefordert, insbesondere auch die Arbeitgeber.

Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderung betrifft grundsätzlich alle Lebensbereiche, findet aber wesentlich im Arbeitsleben, also in den Betrieben statt. Sie kann nur Wirklichkeit werden, wenn alle dabei mithelfen und wenn es verbindliche betriebliche Vereinbarungen zwischen Arbeitgebern und betrieblichen Interessenvertretungen gibt. Dies ist eine zentrale Anforderung der IG Metall, um die gleichberechtigte Teilhabe in den Betrieben gewährleisten zu können.  Das ist kein hohes Ziel, sondern muss zur Normalität im Arbeitsalltag werden. Deshalb arbeiten wir gewerkschaftspolitisch daran, dass die Barrieren – auch die in den Köpfen – abgebaut werden.

Der Arbeitskreis Behindertenpolitik der IG Metall Hannover tagt regelmäßig und arbeitet fachlich und politisch an diesen Zielen. Zudem dient er der Vernetzung der betrieblichen Schwerbehindertenvertretungen. Er ist ein Angebot an die Kolleginnen und Kollegen, die in den Betrieben in dieses Amt gewählt worden sind und auch an die Betriebsratsgremien. Die Schwerbehindertenvertretung ist eine der Säulen der gesetzlichen Interessenvertretungen im Betrieb (neben Betriebsratsgremien und Jugend- u. Auszubildendenvertretungen). Sie wird als Akteur in den Betrieben in Zukunft noch wichtiger.

Interesse geweckt?

Möchtest Du gemeinsam mit uns daran arbeiten, dass Inklusion und Teilhabe zur im Arbeitsleben Selbstverständlichkeit werden? Hast Du Interesse an dieser Arbeit und an unserem Arbeitskreis? Wenn ja, kannst Du Dich gerne an die IG Metall Hannover wenden. Kontakt siehe unten.


Termine

12.09.2017 Fachtagung "Stress und psychische (Fehl-) Belastungen am Arbeitsplatz wirkungsvoll entgegentreten!" in Hannover

 

21.09.2017 Sitzung des Arbeitskreises

Thema: Die Aufgaben des Integrationsfachdienstes für schwerbehinderte Menschen

Referentin: Susanne Kretschmer, Integrationsfachdienst

 

07.12.2017 Sitzung des Arbeitskreises

Thema: Die Inklusionsvereinbarung. Rahmenbedingungen und Praxisbeispiele

Kontakt

Andreas Nolte 

Betriebsbetreuung, Rechtsberatung, Senioren der IG Metall, Behindertenpolitik

IG Metall Hannover
Postkamp 12
30159 Hannover

Telefon: 0511/12402-42

andreas.noltedon't want spam(at)igmetall.de