12 IGM´ler aus Hannover in Mannheim dabei!

Am 27.06.2017 fand der bundesweite Arbeitszeitkongress der IG Metall in Mannheim statt.

28.06.2017 | 12 Delegierte aus der Geschäftsstelle Hannover waren dabei: Betriebsräte und Vertrauensleute aus Tarifkommissionen und zusätzlich die beiden Bevollmächtigten Dirk Schulze und Sascha Dudzik.

Klar ist, dass die Forderungen für die nächste Tarifrunde, in den im Herbst stattfindenden Tarifkommissionen zu beschließen sind. Die Konferenz war ein Austausch über die bisher bundesweit geführten Debattenstände. Die IG Metall diskutiert neben der Entgeltforderung folgendes:

  • Beschäftigte brauchen Arbeitszeiten, die zum Leben passen.
  • Wer Zeit z.B. für Erziehung von Kindern oder zur Pflege von Angehörigen braucht, soll die Arbeitszeit  befristet reduzieren können. Dafür muss es einen Entgeltausgleich geben, damit Menschen sich dies leisten können.
  • Für besondere Belastungen, z.B. durch Schichtarbeit, sollen es einen Ausgleich geben.
  • Betriebsräte brauchen mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten um Arbeitszeit und Leistungsdruck zu begrenzen.
  • Wo mobiles Arbeiten stattfindet, braucht es einen Rahmen und z.B. ein Recht auf Nicht-Erreichbarkeit.
  • Die 35-Stunden-Woche ist DIE überwiegende Wunscharbeitszeit von Beschäftigten, auch in Ost-Deutschland. Es muss Schluss sein mit der Benachteiligung (Im Westen gilt die 35 Stunden-Woche, im Osten noch immer die 38).
  • Für Auszubildende sollte der Tag vor Prüfungen frei sein (bezahlte Freistellung).
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